• Microsoft Politik & Berlin durchsuchen
  • Microsoft.com durchsuchen
  • Web durchsuchen
Suchen
Zur Übersicht
Kanzlerin Merkel startet zweite Runde des Startup-Förderprogramms

Kanzlerin Merkel startet zweite Runde des Startup-Förderprogramms

Artikel vom 10.03.2014

Hätte man Markus Gilles vor einem Jahr gesagt, dass er auf der CeBIT 2014 in Hannover Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel treffen würde, um ihr seine Geschäftsidee zu präsentieren, so hätte der Jungunternehmer dies vermutlich für einen Scherz gehalten. Doch Markus Gilles hat es tatsächlich geschafft: als Teilnehmer der ersten Klasse des Microsoft Ventures Accelerator Programms in Berlin demonstrierte er im Beisein der Kanzlerin die Vorzüge der von ihm entwickelten Kommunikationsplattform Pinio.me. „Unser Ziel ist es, die Diskussionskultur im Netz zu verbessern, indem wir sie persönlicher machen“, so Geschäftsführer Markus Gilles. Mit Pinio können Nutzer anstelle klassischer Textkommentare per Mikrovideo von Angesicht zu Angesicht in Kontakt treten und miteinander diskutieren.

„Jeder in Amerika weiß, wofür das Silicon Valley steht.“, so Ijad Madisch, Gründer von ResearchGate, in seinem Video-Beitrag. Wichtig sei daher, auch für deutsche Startups international die Werbetrommel zu rühren. Die Politik könne dabei helfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte großes Interesse am Input der Online-Debatte, an der sich bekannte Namen der digitalen Szene wie Jens Begemann von Wooga, Caroline Drucker von Etsy und Ciarán O’Leary von Earlybird beteiligten. Die Diskussion kann hier während der Dauer der CeBIT weiter verfolgt werden:

Pinio

Mit innovativen Geschäftsideen den globalen Markt erobern

„Deutschland hat IT-Startups mit Weltmarktpotenzial zu bieten. Das Microsoft Ventures Accelerator Programm ist ein zentraler Baustein unseres Engagements für Gründer in Deutschland. Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, den IT-Standort zu stärken und somit auch attraktiver für Gründer mit innovativen Geschäftsideen zu machen“, erläuterte Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland, anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin auf dem Microsoft CeBIT-Messestand. „Das gemeinsame Ziel von Industrie, Politik und Wissenschaft muss es sein, dass das nächste Twitter, Facebook oder Skype von Deutschland aus den globalen Markt erobert“, so Illek.

Ausgewählte Gründungsteams erhalten viermonatige Intensivförderung

Im Rahmen ihres Messebesuchs läutete Dr. Angela Merkel offiziell die zweite Runde des Microsoft Ventures Accelerator Programms ein. IT-Start-ups können sich damit ab sofort mit ihren Geschäftsideen für einen Platz in Microsofts Gründerprogramm bewerben. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten eine intensive kostenlose Förderung. Bei Microsoft Berlin werden sie vier Monate lang von zahlreichen Experten dabei unterstützt, aus ihren Projekten marktfähige Geschäftsmodelle aufzubauen.

Förderprogramm wirkt als Katalysator

„Das Programm hat unsere Entwicklung als Start-up extrem beschleunigt“, erklärte Markus Gilles von Pinio. „Als junges Start-up einen Weltkonzern wie Microsoft im Rücken zu haben, der an deine Vision glaubt, ist schon etwas Besonderes.“ Marius Sewing, CEO-in-Residence des Microsoft Ventures Accelerator, zeigte sich äußerst zufrieden mit den bisherigen Entwicklungen der Startups in der ersten Klasse des Accelerators: „Die Ergebnisse aller Gründerteams sind beeindruckend und können sich sehen lassen, wenn wir sie am 25. März im Rahmen unseres Demo-Day einer hochkarätigen Runde an Investoren und Business Angels vorstellen. Einige Startups konnten sich bereits im Vorfeld eine Anschlussfinanzierung sichern“.

High-Tech-Gründerszene ist Fortschrittmacher der deutschen Wirtschaft

Das Gründungspanel 2013 der KfW Bankengruppe und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt, dass junge High-Tech-Unternehmen so stark wie nie zuvor sind. Denn sie sorgen für Innovationen und geben der gesamten deutschen Wirtschaft zündende Impulse. So sind besonders die jungen Industrieunternehmen in der High-Tech-Branche am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt und schaffen überproportional viele Arbeitsplätze. Während die durchschnittliche Gründungsbeschäftigung im Jahr 2012 bei 2,5 Beschäftigten lag, hatten Gründungen in der High-Tech-Industrie mit 3,3 im Schnitt fast einen Mitarbeiter mehr.

Kanzlerin Merkel startet zweite Runde des Startup-Förderprogramms