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Lesekompetenz hat sich erneut verbessert

Lesekompetenz hat sich erneut verbessert

Artikel vom 05.12.2013

Laut war der Aufschrei bei der Veröffentlichung der ersten OECD-Bildungserhebung am 4. Dezember 2001 in Deutschland. Die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler erwiesen sich in allen drei Testbereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen im internationalen Vergleich nur als unterdurchschnittlich. Besonders alarmierend: Jeder vierte 15-Jährige konnte nicht richtig lesen und schreiben. Doch die Zeiten des PISA-Schocks scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. In der aktuellen und fünften Ausgabe des Schulleistungstests schnitten Deutschlands Schüler deutlich besser ab als in den Vorjahren. Zum ersten Mal liegen sie in allen Tests deutlich über dem OECD-Mittelwert.

Deutschlands Schüler gewinnen an „Lesestärke“

Vor allem im Bereich Lesen machen die jungen Bundesbürger Fortschritte. Erreichten die Jugendlichen bei PISA 2000 gerade einmal 484 Punkte, zählt Deutschland jetzt mit einem Mittelwert von 508 Punkten zum ersten Mal zu der Gruppe der OECD-Staaten, die den OCED-Durchschnitt signifikant übertrifft. Die deutschen Jugendlichen sind damit ähnlich lesestark wie Schüler in Belgien, den Niederlanden oder in der Schweiz.

Weitere Unterstützung gefordert: 15 Prozent der Schüler lesen schlecht

Trotz des positiven Ergebnisses sind weitere Anstrengungen erforderlich, denn die Studie zeigt ebenfalls auf, dass rund 15 Prozent der Schüler in Deutschland zur Gruppe der sehr schwachen Leser zählt. Im Vergleich dazu liegen in Staaten der OECD-Spitzengruppe wie Japan und Korea weniger als 10 Prozent der 15-Jährigen mit ihren Leseleistungen im untersten Kompetenzbereich.

Microsoft fördert bereits Sprachkompetenz im frühen Kindesalter

Um die Sprachkompetenz von Kindern schon möglichst in jungem Alter zu fördern, gründete Microsoft 2003 unter der Schirmherrschaft des Familienministeriums die Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“. Der lebendige Mittelpunkt des Projekts ist die bereits mehrfach ausgezeichnete Schlaumäuse-Lernsoftware. Mithilfe von spannenden Wortspielen und motivierenden Vorlesegeschichten wird das Verständnis der Kinder für die deutsche Sprache geweckt. Über 9.000 Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Deutschland profitieren bereits von dem kostenlosen Lernangebot.

Gemeinsame Aktion mit Stiftung Lesen wird zum Erlebnis

Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen mit weiteren Aktionen zur Stärkung der Lesekompetenz. Zuletzt luden die Stiftung Lesen und die Schlaumäuse-Initiative anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am 15. November 2013 drei Berliner Grundschulklassen bei Microsoft Berlin ein. In einer „Mäusehöhle“ lasen ihnen die Schauspielerinnen Eva Habermann und Muriel Baumeister sowie Moderatorin Bettina Cramer Schlaumäuse-Geschichten von einem Tablet-PC vor.

Lesekompetenz hat sich erneut verbessert