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Manifest für ein neues Arbeiten

Manifest für ein neues Arbeiten

Artikel vom 05.12.2013

Der amerikanische Kyberniker und Futurologe Hermann Kahn hat einmal gesagt: „Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen.“ Das gilt auch für die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter. So ist der moderne Arbeitsplatz vernetzt, flexibel und vor allem ortsunabhängig. Er nutzt die neuesten Technologien als Fundament für die Entwicklung einer neuen Kultur des Wissensaustauschs, die sowohl Hierarchien als auch Funktionsgrenzen überwindet. Klingt gut, hat aber nichts mit der Realität zu tun. Denn in vielen deutschen Unternehmen gelten noch immer verkrustete Arbeitsabläufe und -strukturen.

Für eine neue Kultur der Arbeit

Gemeinsam mit dem Autoren Markus Albers, dem Leiter des Berliner Büros von McKinsey & Company Dr. Sebastian Muschter, dem Zeitmanagement-Coach Prof. Dr. Lothar Seiwert, dem Journalisten Richard Gutjahr und der Bloggerin Ninia Binias will Microsoft eine Debatte anstoßen über die Umgestaltung der Arbeitswelt. Dafür haben die Partner ein „Manifest für ein neues Arbeiten“ in Berlin vorgestellt, das ein Aufbrechen starrer Büroarbeit fordert und Netzwerke statt Hierarchien fordert. Neben dem Manifest hat Autor Markus Albers „33 Regeln erfolgreicher digitaler Pioniere“ aufgestellt.

„Die Unternehmenskultur hält nicht mit dem digitalen Wandel Schritt. Wir brauchen in Deutschland eine Debatte zum neuen Arbeiten", erklärte Thorsten Hübschen, Leiter der Microsoft Office-Sparte die Initiative. Technologien haben die Berufswelt revolutioniert und neue Möglichkeiten eröffnet, aber auch die viel diskutierte Work-Life-Balance in Gefahr bringt. Deshalb müssen jetzt die Weichen gestellt werden, die es den Wissensarbeitern ermöglicht, flexibel, kreativ und mobil arbeiten und gleichzeitig die Vereinbarkeit zwischen Privat- und Berufsleben herstellen zu können.

Neue Strukturen vorantreiben

Mit der Modernisierung der Arbeitsstrukturen ließen sich gleich mehrere Herausforderungen lösen, so auch die Herausforderungen des demografischen Wandels, sind sich die Initiatoren sicher: „Moderne Technik ist für den Wandel der Arbeit absolut notwendig, reicht aber nicht aus, wenn sich nicht auch Prozesse und Strukturen in Unternehmen ändern. Wir von Microsoft möchten das Manifest für ein neues Arbeiten als Grundlage für weitere Gespräche nutzen. Auf dieser Basis suchen mir Mitdiskutanten und Mitstreiter“, so Thorsten Hübschen abschließend.

Mit der stetigen Zunahme von Wissensarbeit wird zunehmend an verschiedenen Orten und unterschiedlichen Projektgruppen gearbeitet. Dieser Wandel zu mehr Dynamik und Flexibilität wird von den Technologien, die uns heute zur Verfügung stehen, optimal begleitet. Jetzt sind es die Rahmen, die es neu zu stecken gilt. Denn nur als innovative Gesellschaft mit innovativen Unternehmen ist Deutschland zukunftsfähig.

Manifest für ein neues Arbeiten