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Transatlantische Beziehungen

Transatlantische Beziehungen

Ausbau der transatlantischen Kooperation im Rahmen des Freihandelsabkommens TTIP

Die enge ökonomische und politische Kooperation zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Mitgliedstaaten der EU, insbesondere Deutschland, ist eine der Grundvoraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg nicht nur global agierender Unternehmen aus Europa und den USA, sondern auch und vor allem der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks. Um einen freien Verkehr von Waren und Dienstleistungen zu ermöglichen, Rechtssicherheit für Unternehmen und Verbraucher zu schaffen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen herzustellen, sind verbindliche, internationale Standards und Rahmenabkommen von essenzieller Bedeutung.

Transatlantische Beziehungen

Den Ausbau der intensiven Handelsbeziehungen im Rahmen eines geplanten Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU, dem Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), begrüßt Microsoft daher ausdrücklich. Als korporatives Mitglied der AmCham Germany bringt sich Microsoft Deutschland aktiv in den politischen und gesellschaftlichen Dialog über das Abkommen ein.

Gerade für den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie ist es von zentraler Bedeutung, Handelshemmnisse für neuartige und innovative Produkte und Dienste zu beseitigen, den freien Austausch von Ideen, Fachkräften und Daten zu fördern, die Transparenz von Zulassungsprozessen im transatlantischen Handelsraum zu stärken und den Schutz geistigen Eigentums zu harmonisieren. Microsoft ist überzeugt, dass das Freihandelsabkommen TTIP die einmalige Chance bietet, den transatlantischen Markt zum beiderseitigen Vorteil von Wirtschaft und Verbraucher zu öffnen.

TTIP und Datenschutz

Das vom Ministerrat der EU erteilte Verhandlungsmandat für das Freihandelsabkommen TTIP schließt den Datenschutz nicht ein. Grund hierfür ist vor allem die Komplexität des Themas.
Den gesetzlichen Rahmen für den transatlantischen Datentransfer und die Verarbeitung personenbezogener Daten auch durch Dienstleister in den USA wird vielmehr die auf europäischer Ebene verhandelte Datenschutz-Grundverordnung gestalten.

Informieren Sie sich hier über die Position Microsofts zum Themen Bereich Datenschutz

Microsoft unterstützt jedoch Forderungen nach einer größeren Transparenz der zwischen der EU und den USA geführten Verhandlungen über das Freihandelsabkommen. Die von breiten Teilen der Zivilgesellschaft vorgebrachten Bedenken müssen von der Politik ernst genommen werden.

Microsoft setzt sich mit Nachdruck gegen ein Absenken von Verbraucherschutzstandards durch das TTIP ein. Das Vertrauen der Kunden in die Produkte und Dienstleistungen aus der EU und den USA muss vielmehr gestärkt und die regulatorische Autonomie beider Vertragsparteien gewahrt werden.

Chancen eines Freihandelsabkommens mit den USA

Mit dem Freihandelsabkommen TTIP würde die größte Freihandelszone der Welt entstehen:

  • Die Bevölkerungen in den USA und Europa erwirtschaften gemeinsam 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und damit fast die Hälfte der globalen Kaufkraft. Die Ökonomien der USA und der EU stehen gleichzeitig für knapp ein Drittel des Welthandels; 75 Prozent der weltweiten Finanzmarkttransaktionen finden hier statt.
  • Experten erwarten, dass eine die USA und die EU umfassende Freihandelszone etwa 400.000 neue Arbeitsplätze in der EU und mehr als 750.000 neue Jobs in den USA schaffen könnte. Das Wirtschaftswachstum könnte laut Prognosen sowohl in der EU als auch in den USA um 1,5 bis 3,5 Prozent steigen.